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Die Narwal, unser liebes Schiff, haben wir im Juni 2005 von Herrn Jordi, einem Schweizer gekauft. Zu einem Preis, der uns unsere Reise heute noch wesentlich erleichtert. Er fuhr mit seiner Frau rund 20 Jahre durch das gesamte Mittelmeer - ein Indiz für mich damals, daß es sich trotz der Renovierungsbedürftigkeit der Narwal um ein gutes Schiff handelt. Auch Björn, mein Freund und Bootsbauer riet mir nach kurzer Besichtigung dringend zum Kauf.

Inzwischen, nach vielen Stunden Arbeit und finanziellen Investitionen ist das Schiff jetzt in einem weltumsegelfähigen Zustand, ausgestattet mit allen wichtigen und sinnvollen eletronischen und technischen Hilfsmitteln.

 

In aller Kürze ein paar Daten:

die Narwal ist 11,7m lang, 3,6m breit und hat einen Tiefgang von 1,6m, einen Stahlrumpf und eine Kuttertakelung. An Bord ist von Seenotfunkbake, elektronischen Seekarten, Satelittentelefon und Radar über Hauptmotorgetriebener Lenzpumpe, 90 W Solarpanel und 300 W Windgenerator bis hin zu 2 Genuas, Kuttersegel, Sturmsegel, Spinnaker, Seeanker und noch mehr alles, was das Segeln schnell und sicher macht.

Der Komfort ist einfach, nicht so, wie von modernen Jachten heute gewohnt - so in etwa wie in einer einfachen Berghütte: kein heißes und fließendes Wasser im Schiff oder an Deck, sondern nur manuelle Handpumpen in Küche und Bad. Dafür halten diese ewig, brauchen keinen Strom und sparen Wasser. Keine Klimaanlage, Heizung oder eingebaute Dusche, keinen Fernseher oder Festtagsbeleuchtung in der Kajüte. Hier benutzen wir nur LED-Gühbirnen, die bei gleicher Lichtausbeute fast 10 mal weniger Strom verbrauchen als normale Glühbirnen und Petroleumlampen. Das bedeutet für uns längere Unabhängigkeit beim Ankern und v.a. beim segeln über Nacht.

Schaut euch die Narwal doch mal an und besucht uns. Ihr seid alle eingeladen!

     
(c) Arnd und Bente Gürtler 2008